Weggeschmissen

Bin gerade (wieder mal) am Schreibtisch-Aufräumen. Dabei bin ich über eine Ausgabe der PowerTips von März 1994 gestoßen. Die PowerTips waren eine Beilage der damals wichtigsten Computerspiele-Zeitschrift PowerPlay, die ich mir regelmäßig gekauft habe. In dieser Ausgabe gab es eine Komplettlösung zu Sam & Max (eines der besten Adventure-Spiele aller Zeiten), die ich damals sicherlich das ein oder andere Mal konsultieren musste, um es durchzuspielen (die Rätsel waren teilweise echt abgefahren). Nach langem Hin ("Das brauchst du doch nie wieder!") und Her ("Vielleicht nimmst du es doch noch mal zur Hand ...") habe ich mich doch dazu durchgerungen, es dem Mülleimer zu übergeben. Obwohl sich das jedes Mal so anfühlt, als ob man ein Stück Kindheit wegwerfen würde. Aber die ist ja schließlich auch vorbei. Und Sam & Max kann ich mittlerweile blind durchspielen. Glaube ich jedenfalls.

The Story of Stuff

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Auf der Seite "The Story of Stuff" gibt es ein sehr gut gemachtes Video zu sehen, das den Lebenszyklus von Produkten aufzeichnet, die wir so tagtäglich verbrauchen. Wo sie herkommen, welche Lebensräume dafür draufgehen, wieviele Gifte bei der Herstellung in die Umwelt abgegeben werden (und wie viele davon wir wieder über Luft und Nahrung aufnehmen und in unserem Körper anreichern), wie oft wir neue Produkte kaufen und was mit ihnen passiert, wenn wir sie wegschmeißen. Besonders angesprochen fand ich mich bei dem Teil der "Perceived Obsolescence", was bedeutet, dass ich mir neue Sachen kaufen muss, einfach nur weil sie neu sind. Der regelmäßiger Leser wird wissen, wie oft ich hier schon über neue Macbooks, iPhones und sonstiges neues Computerzeugs geschrieben habe, immer mit dem leisen Unterton "haben, haben, haben"! Aber auch die anderen Teile des gut 20-minütigen Filmes sind interessant und treffen nicht nur auf die lieben Amis zu. Wenn ihr also mal ein bisschen Zeit für so kritischen Krams übrig habt, dann schaut euch den Film unbedingt an. Ich fand ihn nüchtern, sehr informativ und wirklich nicht über-dramatisierend.

King William V of England

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Auch wenn ich damit ja eigentlich gar nichts am Hut habe, so konnte ich mich doch nur recht schwer an den neuen Papstbenediktdensechzehnten gewöhnen. Die ganze Zeit hieß das katholische Kirchenoberhaupt brav immer genau gleich und dann sowas. Zuanfangs hatte ich permanent das Gefühl, da läuft ein Schauspieler rum, der halt die Papstklamotten anhat. Wie ungewohnt wird es aber erst werden, wenn Elizabeth II. nicht mehr Königin von England ist (was der Papst und/oder Gott verhüten mögen). Dann müssen wir uns auf Charles III. oder William V. umstellen. Doch noch viel mehr zu bedauern sind die Engländern selbst, die auf einmal eine gänzlich andere Nationalhymne singen müssen. Und man vertut sich nach Neujahr schon mit dem Datum so oft. Daher kann man wirklich nur von ganzem Herzen sagen: God save the Queen!

Ganz einfache Gleichung

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Mit dem Slogan "Eine komplizierte Welt braucht eine gute Erklärung" wirbt die mexikanische Zeitung Milenio. Der Slogan ist nicht gerade neu und auch nicht sonderlich kreativ, doch das macht dafür die Werbung wieder wett. Und die einfache Gleichung, auf die George W. gebracht hat, ist nur eine von vielen, aber ganz sicher die eingängigste ;-) [via reddit]

Pepsi Raw

Seit kurzem wird exklusiv in England eine neue Pepsi-Sorte verkauft, Pepsi Raw. Der Clou da dran ist wohl, daß man statt der künstlichen Zusatzstoffe nur noch pflanzliches Zeugs in die Flasche macht. Zumindest die sieht schon mal recht schick aus, schmecken muß es halt auch. Ud wenn ich da an all die anderen neuen Softdrinks denke, bin ich da ja mal skeptisch

[via Kitsune Noir]

Überdigg

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Wie so viele andere auch lese ich meine ganzen RSS-Feeds mittlerweile im Google Reader. Gerade kam mir beim "Durchblättern" durch die ganzen Artikel der Gedanken, wie man daraus ganz einfach eine Social News Site wie digg oder reddit daraus machen könnte. Auf solchen Seiten kann man Artikel einstellen und sobald diese genügend Stimmen bekommen haben, landen sie direkt auf der Startseite und erfähren so eine noch größere Aufmerksamkeit. Im Reader besteht nun die Möglichkeit, einzelne Artikel mit einem Sternchen zu versehen, was bedeutet, daß der Artikel in der ein oder anderen Weise erinnerungswürdig ist. Um es auf die eben erwähnte Startseite zu schaffen, bräuchte ein Artikel einen bestimmten Prozentsatz unter den Abonnenten eines Feeds, sowie unter allen anderen Artikeln insgesamt. Natürlich bräuchte man nicht die 100ste dieser Art von Web 2.0 Gedöns, aber als Experiment fände ich es interessant.