Tag Archive for 'internet'



PDF-Krümel

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Literatur-Recherche ist für einen Computer-Wissenschaftler wie mich eigentlich ein Kinderspiel, denn es gibt ja Citeseer, eine Plattform, die so gut wie alle Paper auf diesem Gebiet der letzten Jahre zur Verfügung stellt. Und wenn es hin und wieder mal vorkommen sollte, daß es ein Paper dort nicht gibt, googlet man einfach nach dem Autor und sucht sich aus dessen Veröffentlichungen den gewünschten Artikel raus.

Das ist wirklich eine geniale Sache, jeder Geisteswissenschaftler würde dafür seine Seele verkaufen. Doch mich nervt ungemein, daß man oft nur ein schrecklich grobkörniges PDF bekommt, wie etwa das hier:

PDF Kruemel

Das muß doch nicht sein. Zwar drucke ich die Artikel immer aus, was dann auch ein recht gutes Ergebnis liefert, aber da bin ich dann doch ein wenig pingelig. Tja, wenn man sonst keine Probleme hat …

Lead Awards

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Da sieht man mal wieder, daß ich anscheinend nicht die geringste Ahnung von Webdesign hab. Denn ich fand die “dropping knowledge“-Seite nie sooo toll, aber trotzdem ist sie für die Lead Awards im Bereich Webdesign nominiert worden. Und nach eigenen Angaben ist dieser Award wohl nicht gerade irgendeiner. Aber immerhin hatte ich ja bei der einen oder anderen Ecke auch meine Finger im Spiel :-D

Attractors

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Robert hat heute einen Post über ein nettes, kleines Flashspiel, das einen zurück ins Carrera- und Darda-Alter versetzt. Man darf sich dabei nämlich einen eigenen Schlittenhügel zusammenbasteln und dann ein Strichmanschgerl die Piste runter jagen. Macht wirklich süchtig und ist ziemlich spaßig.

Das hat mich dann wiederum daran erinnert, daß ich vor Wochen schon über ein anderes Flashspiel bloggen wollte, das vielleicht nicht soviel Spaß macht, dafür aber ganz nett aussieht und obendrein noch einen erzieherischen(!) Wert hat: Attractors.

Informationsrückschritt

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Nils hat bei der Zeit einen netten Artikel über die angeblichen genetischen Unterschiede von Mann und Frau ausgegraben. Darin wird anhand von ein paar Beispielen aufgezeigt, wie hinfällig diese Vorurteile sind. Trotzdem wird sich eine überwältigende Mehrheit weiterhin an Binsenweisheiten wie “Männer können nicht zuhören” und “Frauen kaufen immer nur Schuhe” klammern.

Schlimm genug das ganze, doch besonders im oft bemühten, sogenannten GoogleInformationszeitalter. Und die Geschlechterstory ist da kein Einzelfall. Mein Lieblingsbeispiel ist da der falsche Gebrauch des Wortes “Hacker” (die in der Öffentlichkeit als digitale Terroristen wahrgenommen werden). Ein weiteres, aktuelles Beispiel ist die Behauptung, Wikipedia müßte in den nächsten 3 Monaten dicht machen. Aber warum halten sich solchen Scheinfakten besser und hartnäckiger als die eigentlichen Informationen? Sind sie verkaufsträchtiger? Leichter verdaulich? Schließlich müßte man dann unterscheiden zwischen Hackern und Crackern oder sich vor Augen führen, daß Wikipedia auf Spenden angewiesen ist, sonst könnten sie ihre Rechnungen nicht mehr begleichen.
Sind wir also eigentlich immer noch im Mittelalter, wenn’s um echte Fakten geht? Vielleicht nicht ganz, vielleicht haben wir uns schon einen Tick weiterentwickelt und wir würden heute eher so eine Behauptung aufstellen, wie

Die Welt ist eine DVD.

Gebrochenes Herz

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Heute morgen hat mir Firefox das Herz gebrochen:

Google Heartbreak

Soviel zum Valentinstag!

Windows Vista Gaudimax Edition

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Seit dieser Nacht wird das neue Windows in den meisten Teilen dieser Welt verkauft. Da wollte natürlich auch Spiegel Online in der Berichterstattung nicht nachstehen und hat eine Rubrik mit Windows-Witzen eröffnet (was ja an sich schon ein Witz ist). Aber das absolute Sahnehäubchen sind nicht die Witze, sondern der Betreff, den man seiner Einsendung verpassen soll. Der ist nämlich:

haha

Update: Jetzt gibt’s auch nen Link. Hier entlang, wenn’s sein muß.

Dirty Laundry

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Man mag von der Zune halten, was man mag, aber die Werbungen sind echt net schlecht. Auch den dazugehörigen Song fand ich ziemlich gut, aber hatte leider überhaupt keine Ahnung, wie der heißt, geschweige denn, von wem er ist. Heute bin ich durch Zufall über die Seite zune-arts.net gestolpert. Dort gibt’s zu jedem Spot detailierte Infos, unter anderem, von wem die Mucke ist. In meinem Fall war das “Dirty Laundry” von Bitter:Sweet. Jetzt hat das iTunes Music Store doch glatt schon wieder einen Song verkauft.

Gmail

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Da habe ich ja nochmal Glück gehabt. Hat’s jemanden von euch erwischt?

Person of the Year

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TIME Person of the YearAlle Jahre wieder kürt das TIME Magazine den Menschen, der die Welt am entscheidendsten geprägt hat, zur Person of the Year. Dabei gab es auch immer wieder äußerst kontroverse Entscheidungen, wie 1936 Adolf Hitler oder 1979 Ayatollah Khomeini. Besonderen Aufruhr gab es im Jahre 2001, als bekannt wurde, daß Osama Bin Laden den Titel bekommen sollte, was zwar makaber aber nur folgerichtig gewesen wäre. Doch es wurde New Yorks Bürgermeister Giuliani.

Seither hat diese Ehrung einiges an Reputation verloren, doch nun hat sie sich selbst abgeschafft. In diesem Jahr wurde die gesamte Menschheit geehrt. Also, naja, nicht wirklich die ganze. Zwar steht auf dem Titel fett “You.” Doch wenn man genauer hinliest, sind nur Leute gemeint, die Zugang zum Internet haben, das sind gerade mal ein Sechstel. Daher finde ich diese Ehrung ein wenig kurzsichtig und naiv.

Dafür hat die Redaktion der TIME jetzt einen entscheidenden Vorteil: Sie können sich in den nächsten 20 Jahren die Arbeit mit der Suche nach der “Person of the Year” sparen, den erst dann gibt es wieder genügend neue Kandidaten.

MoMB

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Neben dem MoMA gibt es jetzt auch das MoMB, das Museum of Modern Betas. Sehr zeitgeistig und wirklich mal eine nette Idee.




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