Wii immer

OpoonaKomme gerade aus einem der zahlreichen Berliner Einkaufszentren mit S-Bahn-Anbindung zurück. Da gab es auch einen Laden voller Wii-Spiele, und obwohl ich noch einige ungespielte Titel bei mir rumliegen habe, hatte ich doch nicht übel Lust, mir den einen oder anderen zu besorgen. Opoona zum Beispiel, oder vielleicht Pro Evolution Soccer. Wenn es wenigstens Demo-Versionen für Wii-Spiele gäbe, dann müßte man nicht erst 50 Öcken latzen, bevor man weiß, ob man ein Spiel Scheiße findet ...

Wii Balance Board

Wii Fit Verpackungsbild Schon vor ein paar Monaten habe ich mal kurz über Wii Fit gesprochen, ein weiteres Spiel mit innovativer Steuerung für die Wii von Nintendo. Seit ein paar Wochen gibt es das gute Stück nun zu kaufen und ich habe mir auch darüber nachgedacht, mir so ein Teil zuzulegen. Diese Entscheidung wurde mir jetzt abgenommen, da mein Vater mir ein Exemplar kurzer Hand mitgebracht hat. ScreenshotDas Herzstück von Wii Fit ist das Balance Board, dass man sich ein bißchen wie eine intelligente Waage vorstellen kann. Es kann neben dem Gewicht auch messen, auf welche Seite der Körper sich neigt und wieviel Druck man dabei ausübt. Bei der ersten Anmeldung wird man dann gründlich vermessen, der BMI bestimmt und gleich ein Fitness-Ziel festgelegt. Doch leider war für mich danach der Spaß erstmal zuende, in den folgenden drei Tagen wurde das Board von meinen Schwestern belagert, die rauf und runter alle möglichen Übungen ausprobiert und teilweise ziemlich heftige Rekorde aufgestellt haben. ScreenshotDie Übungen sind aufgeteilt in vier Bereiche: Yoga, Aerobic, Balance- und Kraftanwendungen. Diese Anwendungen kommen in der Regel sehr spielerisch daher, können aber durchaus sehr anstrengend sein. Und schonungslos. Man wird schon mal als Sitzgemüse beschimpft, dass bei der kleinsten Anstrengung zu schwächeln beginnt. Aber vielleicht braucht man das auch. Der große Vorteil, gerade bei den Yoga-Übungen, ist der eingebaute Trainer, der einem alles erklärt und man so genügt Zeit hat, sich das alles erstmal anzuschauen. Generell ein netter Ansporn ist das Zeitkonto: Je mehr man trainiert, desto mehr Übungen und Schwierigkeitsgrade kann man frei"spielen". Bisher macht die ganze Sache ziemlich viel Spaß, auch die nächste Gewichtsbestimmung ist nicht so frustriend, wie man vielleicht denkt. Auch wenn man mal 200g zunimmt. Und ich geh jetzt wieder auf das Board: Hula Hoop und Skispringen rufen!

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Super Mario Galaxy

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Seit ein paar Wochen spiele ich auf der Wii fast nur noch Super Mario Galaxy. Zur "Story" gibt's eigentlich nicht viel zu sagen: Bowser hat die Prinzessin entführt! Oh, Schreck! Aber das ist ja nichts neues für Mario... Um zu ihr zu gelangen, muß Mario in jedem Level einen Power Stern finden. Sobald er genügend davon hat, kann er mit einem riesigen Raumschiff zum Zentrum des Universums fliegen und dort die arme Prinzessin den Fängen des ewig-bösen Bowsers entreißen (böse ... hmm ... manchmal spielt Mario auch mit ihm Golf oder sie fahren zusammen Go-Kart). Die Levels sind dabei unzählige Galaxien, die jeweils aus meheren Planeten bestehen. Wie schon in früheren Mario-Spielen gibt es verschiedene Level-Motive wie Unterwasser, Lava, Eis oder Geisterhäuser. Dazugekommen sind diesmal die Welten, in denen sich Mario in eine Biene verwandeln und für kurze Zeit durch die Lüfte sumsen kann. Auch cool: In den Eiswelten kann man schick um die Gegner herumskaten. Neben den altbekannten Goombas, Koopas und den Bomben mit den kurzen Ärmchen gibt's natürlich auch reichlich neue Gegner, die Mario das Leben schwer machen wollen.
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Natürlich sind auch wieder Luigi und Toad mit von der Partie, die einem dabei helfen noch nicht eingesammelte Sterne aufzuspüren. Was sich manchmal als nicht ganz einfach erweist, da von Luigi nur ein Bild der Galaxie zu sehen bekommt, wo sich so ein Power Stern versteckt hält. Und oft kann ich mich an die schon gar nicht mehr erinnern. Neben den Sternen gibt es in den Levels auch reichlich Münzen (die auch Lebenspunkte wieder auffüllen) und so genannten Star Bits, die man immer wieder mal braucht, um versteckte Galaxien freizuschalten. Alles in allem macht das Spiel einen Heidenspaß, die Galaxien bieten immer eine gehörige Abwechslung und steigen auch angemessen im Schwierigkeitsgrad. Und praktisch in jeder Galaxie gibt es geheime Levels, die erst mal gefunden werden wollen. Leider hatte ich noch keine Gelegenheit den 2-Spieler-Modus auszuprobieren, aber bisher habe ich den auch nicht vermisst.
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Heute wird der gute, alte C64 25 Jahre alt. Wir hatten damals auch einen zuhause, wann wir den genau bekamen, weiß ich nicht mehr. Ich glaube das war Weihnachten 1988, aber sicher bin ich mir da nicht. Jedenfalls hatte ich mit dem Ding ziemlich viel Spaß, eines der ersten Spiele war Pepsi Challenge, eine Pac Man Klon, auf Datasette. War ein Heidenspaß, mit diesen Dingern zu hantieren, vor allem beim Abspeichern. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Damals habe ich ziemlich viel Zeit verbraten mit diversen Sportspielen von Epyx (vor allem Street Sports Basketball) oder auch Wonder Boy, Turrican, irgendwelchen Karateprüglern und viele anderen Spielen, die mir leider nicht mehr alle einfallen.
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Außerdem habe ich auf dem "Brotkasten" auch Programmieren gelernt, mit BASIC. Oder man hat aus Zeitschriften Spiele abgetippt. Man hatte nur einen klitzekleinen Screenshot und eine ziemlich kurze Spielebeschreibung und sollte dann seitenweise Zahlenreihen eintippen mit Checksumme am Schluß. Klingt unendlich öde, aber man hat's gemacht. Und wahrscheinlich hat das Spiel allein deshalb schon Spaß gemacht, sonst wäre ja die ganze Arbeit umsonst gewesen. Auch das Zubehör zum C64 war abenteuerlich. Die erste Floppy war noch größer als der Computer selbst und galt als nicht ganz zuverlässig. Und was heute auf dem PC Strg-Alt-Entf ist, war damals "Run Stop Restore" oder falls man noch tippen konnte SYS 64738. Hachja .... Happy Birthday!

It’s Magic!

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Vor einigen Jahren war ich ein begeisterter Magic-Spieler, kurz bevor der ganze Hype losging kaufte ich mir meinen ersten Starter aus der Ice Age Edition. Manche Karten daraus habe ich heute noch. Mit der Zeit hatte ich durch Tausch und Kauf ein akzeptabeles Deck zusammengebastelt, mit dem ich auch ab und an mal gewann. Irgendwann habe ich dann neben den Karten fürs eigentliche Spielen auch angefangen, welche zu sammeln. Teilweise waren da auch recht wertvolle und alte Karten dabei wie der legendäre Juzam Djinn. Doch seit ein paar Jahren liegt der Ordner mit allen den Kostbarkeiten in meinem Regal und verstaubt. Nach längerem Zögern habe ich jetzt angefangen, die meisten Karten bei ebay zu verhökern und nur noch ein Set zu behalten, mit dem ich auch ab und an mal spielen kann, falls sich die Gelegenheit dazu bietet. Das schlimme an solchen Ausmistereien ist nur, daß man dann doch wieder wehmütig wird, wenn man den alten Krempel nach einer Ewigkeit nochmal zur Hand nimmt. Obwohl (oder gerade weil) man sich seit Jahren nicht mehr drum gekümmert hat.

Knights of the Old Republic

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Vier Tausend Jahre vor dem Galaktischen Imperium kämpft die Alte Republik am Überleben. Der Sith-Lord Darth Malak drängt die republikanischen Kräfte mit einer schier unglaublichen Streitmacht an den Rand der Zerstörung. Nur die junge Jedi-Schülerin Bastila und eine Handvoll Mitstreiter können das Blatt noch wenden, wenn sie hinter das Geheimnis von fünf unvollständigen Sternenkarten kommen. Diese sollen angeblich zur Star Forge führen, welche die Grundlage für die Macht der Armeen von Darth Malak sein soll.

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Dieses Rollenspiel im Krieg-der-Sterne-Universum fesselt einen von der ersten Minute an. Die Geschichte ist gut, die Steuerung nach kurzer Eingewöhnung sehr intuitiv. Aber was noch viel wichtiger ist: Man kann seinen Kindheitstraum ausleben und endlich ein Jedi werden, egal ob auf der hellen oder der dunklen Seite der Macht. Das wiederum entscheidet sich durch die Handlung der Spielfigur. Hilft man einer Figur in Not und verlangt dafür keine Belohnung, schon klettern die Karma-Punkte. Tötet man eine Unschuldige, dann verstärkt sich dagegen die dunkle Aura.

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Die meisten Handlungsorte des Spiels kennt man aus den Filmen und werden den Vorlagen sehr gerecht. Besonders gelungen fand ich den Wüstenplanete Tatooine und die Heimatwelt der Rakata. Generell muß man sagen, daß das gesamte Spiel von der Atmosphäre her unglaublich gut gelungen ist. Ich fand es stellenweise sogar besser als TIE Fighter, das bis dato (meiner Meinung nach) beste Star-Wars-Spiel.

Für jemanden, der Star-Wars-Fan ist und ein Faible für Rollenspiele hat, dem sei dieser Titel sehr ans Herz gelegt, auch wenn er schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat und nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entspricht.

StarCraft 2

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Vor beinahe 10 Jahren erschien StarCraft, eines der besten und erfolgreichsten Computerspiele aller Zeiten. Und obwohl ich nicht soviel mit Strategiespielen am Hut hatte, habe ich es doch gerne mal auf unseren kleinen LAN-Parties gespielt, auch wenn ich dabei regelmäßig von Christian und Holger platt gemacht wurde (bis auf ein einziges, legendäres Mal, ha!). Jaja, das mag auch einer der Gründe gewesen sein, warum ich diese Spiele nicht so gerne mochte. Jedenfalls hat Blizzard jetzt nach gefühlten zwei Ewigkeiten endlich einen Nachfolger angekündigt (wie Blizzard selbst zugibt: "Hell, it's about time."). Leider ist recht viel mehr noch nicht bekannt, die Screenshots sehen zwar schon mal ganz gut aus, aber man muß abwarten was die genialen Leutchen bei Blizzard noch so im Ärmel haben. Sicherlich werden die drei gegnerischen Rassen wieder exakt ausbalanciert sein, aber nach dem rollenspielartigen Heldensystem bei Warcraft III erwartet man einfach noch einen Tick mehr. Vielleicht kann man ja neue Waffen oder Einheiten erforschen, so wie früher beim guten, alten Master of Orion. Das fände ich recht schick.

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Auch wenn ich wahrscheinlich wieder von allen menschlichen Gegnern in Grund und Boden geballert werde, bin ich doch schon jetzt tierisch auf das fertige Spiel gespannt.

Attractors

Robert hat heute einen Post über ein nettes, kleines Flashspiel, das einen zurück ins Carrera- und Darda-Alter versetzt. Man darf sich dabei nämlich einen eigenen Schlittenhügel zusammenbasteln und dann ein Strichmanschgerl die Piste runter jagen. Macht wirklich süchtig und ist ziemlich spaßig. Das hat mich dann wiederum daran erinnert, daß ich vor Wochen schon über ein anderes Flashspiel bloggen wollte, das vielleicht nicht soviel Spaß macht, dafür aber ganz nett aussieht und obendrein noch einen erzieherischen(!) Wert hat: Attractors.

Wii-ha!

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Vorgestern bin ich auf einem meiner Streifzüge durch Saarbrücker Elektromärkte durch glatt über eine Wii gestolpert. Da stand sie einfach, ein ganzer Haufen von ihnen klupschte mich unverwandt an. Kann das sein? Schnell mal die Augen reiben! Wahrscheinlich nur Attrappen um einem hämisch zu sagen: "Hier soll sie mal stehen, die Wii, aber nicht heute, nicht morgen, irgendwann mal." Flux eines der Dinger hochgehoben: Viel zu schwer für eine Attrappe. Trotzdem war ich mir nicht sicher, ob ich sie mir wirklich kaufen sollte. Schließlich gibt man mal nicht eben so 250 Öcken aus. Drum ging ich nach langem Hin und Her wieder.
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Dafür habe ich aber gestern zugeschlagen. Nach kurzem Aufbau konnte es auch schon losgehen. Die Remote liegt gut in der Hand und gibt es kurzes Force Feedback, wenn man mit ihr auf Buttons zeigt. Nett! Sowieso stellt sich sofort das richtige Nintendo-Feeling ein, da genau wie schon zu SNES-Zeiten alle Aktionen mit einem Pling oder Ploing quittiert werden. Jetzt schnell einen eigenen Mii-Charakter erstellt und los geht's mit Wii Sports und dem Training der dortigen Sportarten. Tennis ist ein wenig schwer am Anfang, da man noch kein Gefühl für die Wiimote hat, von daher würde ich eher mit Bowling anfangen, da ist auch das Training witziger (bei einer Einheit kommt nach jedem Schub eine Reihe Kegel hinzu, bis man am Schluß um die 150 Kegel wegbolzen darf). Das läuft alles sehr intuitiv ab, genau so wie man sich das vorstellen würde. Auch sehr viel Spaß macht Baseball, allerdings ist das nicht so ganz einfach, weil man den Schlag gut timen muß. Etwas doof finde ich Boxen, aber das liegt wahrscheinlich daran, daß ich da noch nicht so genau durch die Steuerung durchsteige. Nach etwas Übung macht Tennis auch Spaß, genauso wie Golf. Alles also wirklich recht kurzweilig.
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Auch ein nettes Feature bei Wii Sports ist das Wii Fitness Age. Dabei macht man ein paar Übungen hintereinander und je nach dem, wie man dabei abschneidet, wird man einem "Alter" zugeordnet (zwischen 20 und 80, glaube ich). Im Moment bin ich 45 :-( aber das wird sicherlich noch besser. Das ganze kann man allerdings nur einmal am Tag machen und wird in einem schicken Graphen eingetragen. Ich glaube nur, daß Sports doch relativ schnell öde werden wird, denn irgendwann ist man unglaublich jung und in jeder Sportart so gut wie unschlagbar (zumindest gegen die Computer-Figuren). Ein neues Spiel muß her. Und da sind wir schon beim Hauptknackpunkt der Wii. Zwar ist die Konsole im Vergleich zu PS3 und Xbox 360 fast schon günstig, dafür kosten die Spiele um die 55 Euronen. Und das finde ich echt happig. Vielleicht werden die nach und nach ein wenig billiger, aber dann kosten sie wahrscheinlich immer noch zwischen 45 und 50 Euro. Von daher werde ich es mir wirklich sehr gut überlegen, welche Spiele ich mir leiste. Nur eines ist jetzt schon gesetzt, Zelda: Twilight Princess. Seit dem allerersten Zelda fürs NES bin ich Fan der Serie. Und eine Nintendo-Konsole ohne Zelda ist irgendwie undenkbar. Hier noch ein netter Link zum Celebrity Mii Contest.

Kramnik – Deep Fritz

Zwar ist meine Leidenschaft für Schach nicht mehr so groß wie früher, aber mit einem halben Auge versuche ich doch, daß Geschehen halbwegs zu verfolgen. Im Moment gibt es wieder einen Zweikampf zwischen dem amtierenden Weltmeister Wladimir Kramnik und dem Computer-Programm Deep Fritz 10. Solche Partien werden gerne zum Kampf zwischen "Mensch und Maschine" stilisiert, aber davon halte ich nicht viel. Natürlich hat der Rechner in punkto Leistung einen gehörigen Vorsprung, aber dafür kann der Mensch mit Strategie und Kreativität dagegen halten. Ich finde solche Zweikämpfe deshalb recht interessant, weil sie oft ganz nette Partien hervorbringen wie etwa bei der ersten Partie zwischen Kasparow und X3D Fritz vor ein paar Jahren in New York. Und natürlich wünscht man sich, daß einen die Kreativität weiterbringt als mit Brute Force alle möglichen Stellungen durchzuanalysieren.