Flags of Our Fathers

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2006, 132 Minuten

Im März 1945 landen die Amerikaner auf der japanischen Insel Iwo Jima. Diesem Fleckchen Erde kommt eine immense strategische Bedeutung auf dem Weg zu den Hauptinseln Japans zu. Bei den erbitterten Kämpfen liegt der Fokus auf der Eroberung der größten Erhebung der Inseln, dem Suribachisan. Nach knapp einer Woche gelingt es den Amerikanern, dort ihre Fahne aufzupflanzen und dieser Moment wird photographiert. Dieses Bild geht um die Welt, es symbolisiert für viele das nahende Ende des Krieges. Doch bis dahin liegt noch ein steiniger Weg vor den Amerikanern, denn sie sind pleite, ihre Kriegskassen leer. Nun sollen die “Helden von Iwo Jima” auf einer Tour durch die USA zum Zeichnen von Krieganleihen ermutigen.

Die Amerikaner besetzen Iwo Jima

Dieser Film ist ein recht ungewöhnlicher Kriegsfilm. Zwar gibt es auch Schlachtszenen, aber denen kommt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle zu (vielleicht ist man aber auch nach Soldat James Ryan irgendwie abgestumpft in dieser Hinsicht). Vielmehr geht es um das Leben der Soldaten, die auf dem Photo zu sehen sind. Wie sie in der Öffentlichkeit dargestellt werden, wie sich die Hinterbliebenen an diese Tatsache klammern, wie sie selbst versuchen, mit ihren Erlebnissen auf der schwarzen Schwefelinsel fertig zu werden. Ein Kriegsfilm, den man fast schon leise nennen möchte, wäre da nicht dieser augenfällige Gegensatz.

Die Fahne wird weitergegeben

Vor allem bin ich jetzt sehr auf das Gegenstück zu diesem Film, Letters from Iwo Jima gespannt, der die Schlacht um die Insel aus japanischem Blickwinkel erzählt. Allerdings müssen wir da noch bis Ende Februar warten.

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