iPhone, Inc.

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Soso, seit ein paar Tagen ist es also da, das iPhone. Die Euphorie kennt keine Grenzen, Infoseiten schießen überall aus dem Boden und um sich die Wartezeit zu verkürzen, kann man sich auch einen iPappkameraden basteln.

Doch neben dem ganzen Bohei gibt es auch nachdenklichere Töne, die befürchten, daß Apple sich immer mehr vom früheren Kerngeschäft mit den Macs zurückzieht und nur noch auf pure Unterhaltungselektronik setzt. Diese dunkle Ahnung begründet sich nicht zuletzt auf die kürzliche Reduktion des Namens auf Apple Computer, Inc.

Doch wie ich schon kurz drüben bei Nils angemerkt habe, glaube ich nicht, daß es ganz soweit kommen wird. Aus einem ganz einfachen Grund: iTunes. Alle diese neuen Spielzeuge, die es seit Dienstag gibt, verlassen sich darauf, daß sie über iTunes gefüttert werden. Und das wiederum kann man nur auf einem Mac (oder auch PC) mit Inhalten bestücken. Zwar hätte man dem iPhone auch die Mittel spendieren können, unmittelbar im iTS einkaufen zu können. Hat man aber nicht (was bei vielen für einige Verstimmung sorgt). Man braucht also zwangsläufig einen “richtigen” Computer, um diese neuen Produkte auch wirklich nutzen zu können. Daher dürfte der Mac bei Apple vielleicht nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, ist aber (zumindest im Moment) noch nicht wegzudenken.

Update: Natürlich gibt es auch schon Smash My iPhone, sowas bleibt wohl auf ewig lustig …

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