Babel

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USA Mexico 2006, 142 Minuten

Babel

In Marokko kauft eine Hirtenfamilie ein Gewehr, in Japan fliegt ein taubstummes Mädchen beim Volleyball vom Feld, in den USA schickt eine mexikanische Haushälterin die Kinder ins Bett.

Am Anfang ahnt man noch nicht, daß diese Ereignisse sich alle gegenseitig bedingen, untereinander abhängig sind. Mit jeder Szene werden die drei Geschichten enger verwoben, äußerst geschickt werden die verschiedenen ineinander verschlungenen zeitlichen Ebenen deutlich.

Und auch die Vielschichtigkeit des Films. Zunächst scheint es nur um Armut zu gehen, sehr schnell kommen aber die Hilflosigkeit in der Fremde und der Erwartungsdruck der Spaßgesellschaft dazu. Und natürlich die Frage nach Ursache, Wirkung und Schuld. Und das ist noch längst nicht alles. Denn dann ist da noch diese unheimlich verstörende Musik.

Definitiv kein Film, den man sich “mal eben so” ansieht, sondern ein sehr intensives Kinoerlebnis, daß ganz ohne heischende Effekte auskommt, dem sich sogar Cate Blanchett und Brad Pitt unterordnen. Unbedingt ansehen!

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