Archive for May, 2006



The Brothers Grimm

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The Brothers Grimm

United Kingdom Czech Republic United States 2005, 118 Minuten StarHalf a StarNo StarNo Star

Deutschland zur Zeit Napoleons. Die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm ziehen in Hessen von einem Dorf zum anderen, um die Bewohner von vermeintlichen Geistern, Hexen und Gespenstern zu befreien. Dabei nutzen sie die Gutgläubigkeit der Leute schamlos aus, inszenieren die Geister mit großem Getöse selbst und lassen sich hinterher als Helden feiern. Das geht soweit auch ganz gut, bis die Brüder eines Nachts vom Statthalter Napoleons festgenommen werden. Man läßt sie nur unter einer Bedingung wieder laufen: Sie sollen das mysteriöse Verschwinden von mehreren Mädchen aus einem kleinen Dorf aufklären. Doch den Grimms wird schnell klar, daß sie es hier mit dem üblichen Hokuspokus nicht sonderlich weit bringen werden. Denn hier sind echte Geister am Werk.

Die erste Hälfte des Films ist beinahe unerträglich. Viele Szenen, die wohl witzig sein sollen, sind es entweder überhaupt nicht, oder einfach nur eklig. Aber Humor ist ja bekanntlich Geschmackssache. In der zweiten Hälfte bessert sich das alles ein wenig, durch das erscheinen der ersten echten Geister wird das ganze Film ein wenig “ernsthafter”. Allerdings will sich eine richtige Gruselstimmung wie etwa bei Sleepy Hollow nicht so recht einstellen. Und außerdem werden hier schamlos alle möglichen Märchen der echten Brüder Grimm zu einem fürchterlichen Brei verwurstet, dem man die Zutaten nur noch sehr schwer ansehen kann. Selbst wenn einem langweilig ist, sollte man von diesem Machwerk die Finger lassen.

Das waren noch Zeiten

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… als es solche Festplatten überhaupt gab und was die damals gekostet haben. Mehr von solchen denkwürdigen Computerteilen gibt es hier in einem Video über die CeBIT ‘87.

Fragestunde

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Gerade auf dem Nachhauseweg von Liza wurde ich gleich von zwei Mädels angequatscht, ob ich nicht wüßte wie man da und da hinkommt. Scheine wohl ein Anlabergesicht zu haben. Außerdem sollte ich das nächste Mal echt Honorar verlangen, für eine Wegbeschreibung nehme ich 10 € und für eine Frage nach einem Feuerzeug 5 €. Leider habe ich nie eines dabei, Pech :-P Aber so hätte ich heute abend 25 € verdienen können.

Vorbereitungen

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XSpimIn diesem Semester belege ich ja die Vorlesung “Compiler Construction” während der man als Software-Projekt einen Compiler für ein vereinfachtes C schreiben muß. Da ich Compiler, vor allen Dingen die GCC, schon immer sauspannend fand, bin ich natürlich recht heiß drauf, endlich loszulegen.

Zuerst einmal braucht der Compiler einen Namen, den er auch schon hat: RoCCo. Nachdem diese überaus wichtige Entscheidung gefallen ist, kann man sich nebensächlicheren Dingen zuwenden, nämlich etwa der Frage nach der Entwicklungsumgebung. Zuerst wollte ich mit Apples XCode arbeiten, aber dann habe ich mich doch für Eclipse mit CDT entschieden. Open Source geht halt vor ;-) .

Jetzt werde ich mir mal die Projektdokumentation durchlesen, und sehen, wo und vor allen Dingen wie ich anfange. Da habe ich nämlich keinen blaßen Schimmer.

Update: Gerade eben habe ich den Emulator für die MIPS-Architektur compiliert, der netterweise SPIM heißt. Einen Screenshot davon findet man oben. Für diese Architektur soll der Compiler nämlich geschrieben werden. Sie ist zwar nicht so bekannt, wird aber in der PSP und der PS2 eingesetzt. Außerdem basiert auch der G4 meines PowerBooks auf MIPS.

Das kommt davon

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Einsames PowerBook… wenn man früh aufsteht. Jetzt sitze ich hier im Hörsaal rum, und es geht erst in einer halben Stunden los. Wenigstens habe ich Zeit, die ganzen Nachrichten zu lesen, die seit heute Nacht über den Ticker gegangen sind. Und wenn ich’s mir recht überlege, ist es eigentlich mal ganz cool, so einen Hörsaal für sich alleine zu haben. Leider ist das Photo nur mit dem Handy aufgenommen, aber man erkennt trotzdem ganz gut, was ich meine.

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Dortmunder StargateWährend meines Aufenthalts in Dortmund habe ich ungeheuerliche Entdeckung gemacht: Dortmund hat ein Stargate, das als Spielplatz getarnt ist. Natürlich konnte man mich nicht täuschen! Und als Fan der Serie kennt man ja so ein paar Stargate-Adressen auswendig. Außerdem wollte ich schon immer mal die Nox kennenlernen, drum habe ich ihnen einen Besuch abgestattet. Die haben mir dann ihre äußerst beeindruckende Stadt in den Wolken gezeigt. Wow, echt atemberaubend. Nur die Höhe ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Leider blieb dann keine Zeit mehr, die Asgard zu besuchen. Naja, vielleicht beim nächsten Mal.

Dortmund Director’s Cut

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Dortmunder UNach der Kurzfassung nun endlich der Director’s Cut meines Besuchs in Dortmund. Am Freitag schon bin ich mit dem Zug nach Dortmund gefahren, zum einem, um endlich Lizas Eltern kennenzulernen, und zum anderen, um ihren Geburtstag zu feiern.

Liza hat mich am Hauptbahnhof abgeholt und wir sind noch ein wenig durch die Stadt gestreunt, wobei diese paar Photos enstanden sind. Abends bei ihren Eltern gab es dann Unmengen an portugisieschem Essen, den typischen Bacalhau vom Grill mit gedrückten Kartoffeln, dazu reichlich Knoblauch und Olivenöl. Natürlich habe ich mich gnadenlos überfressen. Da konnten auch die zahlreichen Schnäpse, die mich Lizas Vater probieren ließ, nicht mehr viel ausrichten. Diese “Gelage” sollten sich dann in die nächsten drei Tage stets wiederholen. Ich habe in meinem Leben noch nie soo viel gegessen.

BierkutscherGeschlafen habe ich bei Lizas Bruder Carlos und seiner Frau Ulli, die ein wenig außerhalb von Dortmund wohnen. Carlos ist in elektronischer Hinsicht bestens ausgestattet: DSL 6000, Mörder-Stereo-Anlage, XBox, Playstation. Carlos hat uns eine Schlachtszene aus “Gladiator” mit Dolby 5.1 vorgeführt. Ein Glück, daß meine Ohren noch dran sind. An einem Abend haben wir auch mit Liza zusammen Singstar und Buzz gespielt. Bei Singstar habe ich natürlich megamäßig abgeloost (das Programm hat meinen Gesang fast immer als “awful” eingestuft), aber bei Buzz konnte ich mich wieder rehabilitieren.

Im großen und ganzen war der Besuch in Dortmund richtig gut. Natürlich hatte ich als Gast nicht viel zu tun, wohingegen Liza sich von früh bis spät abrackern durfte. Ihre Eltern fanden mich wohl auch ganz OK, zumindest hat mir der Vater zum Abschied auf die Schulter geklopft. Immer ein gutes Zeichen ;-)

Zurückgefahren sind wir dann mit einem Leihwagen von Europcar. Das war ein wenig kurios, da wir den Wagen über Internet für den 1. Mai bestellt haben, die Filiale aber eigentlich geschlossen gehabt hätte. Da hat das Webformular wohl Mist gebaut. Gott sei Dank bekamen wir dann noch ein Auto. Das war dann auch vollgeladen mit Essen, Klamotten, Geschenken und der ausrangierten Anlage von Carlos (auch mega-fett!). Die Fahrt verlief trotz Regen und zahlreicher Baustellen ganz gut.

Jetzt werde ich erstmal von meinem Speck leben und hoffen, daß sich mein Magen recht bald wieder verkleinert.




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