Corpse Bride

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Corpse Bride

UK USA 2005, 76 Minuten StarStarStarHalf Star

Am Mittwoch habe ich bei Nils endlich “Corpse Bride” gesehen, den neuen Animationsfilm von Tim Burton, der von der Optik sehr stark an den genial-skurrilen “A Nightmare Before Christmas” erinnert. Wohl im viktorianischen England soll Victor mit Victoria verheiratet werden, aus unterschiedlichen Motiven. Victor ist der Sohn einer wohlhabenden bürgerlichen Familie, Victoria eine Tochter aus verarmten Adel. Einen Tag vor der eigentlichen Hochzeit wird eifrig geprobt, doch der furchtbar aufgeregte Bräutigam kann sich partout den Text nicht merken. Frustiert läuft Victor in der Gegend herum, bis er schließlich in einem dunklen Wald sich ein Herz fast und sein Sprüchlein endlich fehlerfrei aufsagen kann. Doch das tut er ausgerechnet vor dem Grab einer toten Braut, die durch Victors vermeintlichen Schwur zum Leben erweckt wird und fortan annimmt, er habe sie geheiratet.

Interessanterweise ist die Welt der Toten so bunt und lebendig, wie die Welt der Lebenden grau und trist ist. Burton spielt während des ganzen Films mit diesem netten Gegensatz. Effektreich kommt dieses komische Gruselspiel daher, wird nie langweilig und doch fehlt ihm die letzte Spritzigkeit und Dynamik, die man von dem “Vorgänger” kennt. Trotzdem sehr sehenswert, vor allem in der englischen Originalversion, da neben Johnny Depp und Helena Bonham Carter noch viele hochkarätige Sprecher engagiert wurden. Nicht nur für Liebhaber von Burtons makabren Humor ein Muß.

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