Flightplan
2005, 98 Minuten
Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber trotzdem noch ein kleine Kritik zu Flightplan. Am Wochenende hatte ich nochmal richtig Lust auf einen anspruchslosen Actionfilm und da ich Flightplan eigentlich auch gerne im Kino gesehen hätte, habe ich mir den Film ausgeliehen.
Darin spielt Jodie Foster die Flugzeugkonstrukteurin Kyle (darf man auch ~teuse sagen?), deren Mann gerade bei einem Unfall ums Leben kam. Was ihr noch bleibt ist ihre Tochter Julia, mit der sie nun von Berlin nach New York umsiedelt. Doch als Kyle nach einem kurzen Nickerchen im Flieger aufwacht ist Julia verschwunden. Sie setzt natürlich alle Hebel in Bewegung, um sie wiederzufinden, doch niemand im Flugzeug will Julia gesehen haben. Kam Julia überhaupt jemals an Bord des Flugzeugs?
Zugegeben, aus dem Stoff hätte man noch mehr rausholen können. Es ist relativ schnell klar, wer hinter der ganzen Sache steckt. Leider werden auch ein paar überstrapazierte Klischees bedient, die man sich getrost hätte sparen können. Und auch die Schlußszene ist ein bißchen "too much". Doch wenn man, wie ich, auf einen entspannenden, nicht sonderlich anspruchsvollen Samstagabend-Film aus ist, hat man mit Flightplan genau das richtige gefunden und wird sicherlich nicht enttäuscht.
